Was ist Res­sour­cen-The­ra­pie?

Die Res­sour­cen-The­ra­pie ist eine kli­nisch erprob­te und spe­zia­li­sier­te Psy­cho­the­ra­pie­me­tho­de, mit der belas­ten­de Lebens­er­fah­run­gen auf scho­nen­de Wei­se vir­tu­ell am Ort ihres Ursprungs durch­ge­ar­bei­tet wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus bie­tet sie sys­te­ma­ti­sche Inter­ven­tio­nen an, mit denen das Zusam­men­spiel der Per­sön­lich­keits­an­tei­le so orga­ni­siert wer­den kann, dass die Per­sön­lich­keit leich­ter gesun­den und sich ent­fal­ten kann.
Die theo­re­ti­sche Basis der Res­sour­cen-The­ra­pie grün­det auf den Tei­le­kon­zep­ten, doch sie wird ohne for­ma­le Hyp­no­se durch­ge­führt.
Prof. Gor­don Emmer­son lern­te Ego-Sta­te-The­ra­pie bei John G. Wat­kins, dann ent­wi­ckel­te, erforsch­te und ver­fei­ner­te er sei­nen Stil. Die Ego-Sta­tes nennt er ‚Tei­le‘ oder ‚Res­sour­cen‘. Sein ela­bo­rier­tes Kon­zept gibt er seit eini­gen Jah­ren an sei­ne Schü­ler in Euro­pa wei­ter, ange­rei­chert mit vie­len Bei­spie­len aus fun­dier­ter kli­ni­scher Erfah­rung.
Im Jahr 2018 wur­de die ers­te Genera­ti­on von Res­sour­cen-The­ra­pie Trai­nern zer­ti­fi­ziert.

www​.resour​ce​the​ra​py​in​ter​na​tio​nal​.com
www​.resour​ce​the​ra​py​-switz​er​land​.ch

„As the­ra­pists we have to make sure, that the right part gets the tre­at­ment!“

Prof. Gor­don Emmer­son, Hei­del­berg 2015

Die Res­sour­cen-The­ra­pie legt Wert dar­auf, dass jeder Per­sön­lich­keits­an­teil sei­ner Natur nach eine Res­sour­ce dar­stellt und in Fol­ge von Anpas­sungs­leis­tun­gen und/oder Trau­ma­ti­sie­run­gen eine von acht Patho­lo­gien ent­wi­ckeln kann.

Mit der Res­sour­cen-The­ra­pie kön­nen die­se acht Patho­lo­gien in einem metho­disch bril­li­an­ten und leicht ver­ständ­li­chen Ver­fah­ren auf­ge­löst wer­den, sodass der betrof­fe­ne Per­sön­lich­keits­an­teil wie­der in kon­struk­ti­ver Wei­se wir­ken kann.

Aus­schlag­ge­bend für den The­ra­pie­er­folg ist, ob der­je­ni­ge Anteil iden­ti­fi­ziert und adres­siert wird, der direkt mit den Beschwer­den in Ver­bin­dung steht. Prof. Emmer­son ent­wi­ckel­te dazu ein her­vor­ra­gen­des dia­gnos­ti­sches Sys­tem mit dar­auf abge­stimm­ten Inter­ven­ti­ons­mo­del­len. Durch die geziel­te Bear­bei­tung der Pro­ble­ma­tik mit dem rich­ti­gen Anteil, fin­det eine nach­hal­ti­ge emo­tio­na­le Erleich­te­rung statt, die sich auf die gesam­te Per­sön­lich­keit bele­bend und sta­bi­li­sie­rend aus­wirkt. Daher ist die Res­sour­cen-The­ra­pie auch für Kurz­zeit­the­ra­pien geeig­net.

Obwohl das Ver­fah­ren auf den ers­ten Blick plau­si­bel und ein­fach erscheint, ist für eine kor­rek­te Anwen­dung ein inten­si­ves Trai­ning not­wen­dig. Die­ses Trai­ning möch­ten wir in Semi­na­ren anbie­ten und ver­tie­fen.

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