Aus­bil­dung

Nächs­te Kurs­da­ten Tag 1 + 2: 28. und 29. Novem­ber 2020 (Ter­min­ver­schie­bung mög­lich)

Die Resour­ce The­ra­py (RT) oder Res­sour­cen-The­ra­pie ist eine von Prof. Dr. Gor­don Emmer­son begrün­de­te The­ra­pie­form, die ihre Wur­zeln in der Ego-Sta­te-The­ra­pie nach Helen H. und John G. Wat­kins hat. Die jewei­li­gen Ich-Zustän­de wer­den in der RT als Res­sour­cen bezeich­net, was mit der Annah­me ihrer Ent­ste­hung zu tun hat. Ergän­zend zur Ego-Sta­te-The­ra­pie bie­tet RT ein ver­ein­fach­tes und nuan­cier­tes Ver­ständ­nis über die Ent­ste­hung und Behand­lung der ver­schie­de­nen Psy­cho­pa­tho­lo­gien. Emmer­sons Kon­zept stellt ein dia­gnos­ti­sches Rah­men­werk und für jede ein­zel­ne Dia­gno­se ein spe­zi­fi­sches Vor­ge­hen in der the­ra­peu­ti­schen Behand­lung bereit.

Die Res­sour­cen-The­ra­pie bie­tet effek­ti­ve Inter­ven­tio­nen an, Antei­le bei inne­ren und äus­se­ren Kon­flik­ten zu ermäch­ti­gen und zu stär­ken. Dabei stellt der oder die RT-The­ra­peu­tIn sicher, dass der ver­letz­te Per­sön­lich­keits­an­teil im Bewusst­sein ist und von den belas­te­ten Erfah­run­gen befreit wird. Auf die­se Wei­se ver­hilft die The­ra­pie dem Men­schen von patho­lo­gi­schen Reak­ti­ons­wei­sen (z.B. bei über­mäs­si­ger Angst, Wut o.ä.) zu einem inne­ren Gleich­ge­wicht und somit zu mehr Wohl­be­fin­den.

Der Aus­bil­dungs­gang rich­tet sich vor­wie­gend an Psy­cho­the­ra­peu­ten und Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen. Als Spe­zi­al­aus­bil­dung lässt sie sich mit jeder Psy­cho­the­ra­pie­schu­le kom­bi­nie­ren.

Er ori­en­tiert sich am Cur­ri­cu­lum zum „Cli­ni­cal­ly Qua­li­fied Resour­ce The­ra­pist“, das durch Prof. Gor­don Emmer­son resour​ce​the​ra​py​in​ter​na​tio​nal​.com in sei­nem Insti­tut in Aus­tra­li­en kon­zi­piert wur­de.

Die Aus­bil­dung sieht ein struk­tu­rier­tes Trai­ning von 10 Tagen (ins­ge­samt 60 Stun­den) vor, wel­ches in zwei­tä­gi­gen Semi­na­ren ange­bo­ten wird. Die Struk­tur des Cur­ri­cul­ums ist über­all iden­tisch, sodass das Trai­ning in meh­re­ren Insti­tu­ten inter­na­tio­nal absol­viert wer­den kann.

Nach Absol­vie­ren aller 10 Trai­nings­ta­ge erhal­ten die Teil­neh­me­rIn­nen ein Zer­ti­fi­kat „Cli­ni­cal Resour­ce The­ra­pist“ und wer­den in die inter­na­tio­na­le Lis­te der Resour­ce-The­ra­peu­ten­In­nen ein­ge­tra­gen.

Details zum Trai­ning:

Tag 1 + 2

Die­ser ers­te Teil der ins­ge­samt 10-tägi­gen Wei­ter­bil­dung bie­tet eine Ein­füh­rung in das Kon­zept und die Metho­de der Res­sour­cen-The­ra­pie. Die­se umfasst u.a. Kern­be­grif­fe, die spe­zi­fi­schen RT-Inter­ven­tio­nen und das dia­gnos­ti­sche Fluss­dia­gramm.
Nebst den theo­re­ti­schen Grund­la­gen wird den Teil­neh­men­den auch die kon­kre­te the­ra­peu­ti­sche Arbeit mit Per­sön­lich­keits­an­tei­len ver­mit­telt, die mit­ein­an­der in Kon­flikt ste­hen („Con­flic­ted Sta­tes“).

ZIEL: Die Teil­neh­men­den sol­len Theo­rie und Metho­de der Resour­ce The­ra­py ken­nen­ler­nen und ers­te Anwen­dungs­be­rei­che erler­nen und anwen­den kön­nen.

Inhalt

  • Theo­rie der Res­sour­cen-The­ra­pie: Zie­le, Geschich­te
  • Defi­ni­ti­on der Ich-Antei­le: Res­sour­cen Antei­le (Resour­ce Sta­tes)
  • Kern­kon­zep­te der RT
  • Ent­ste­hung und Ent­wick­lung der Res­sour­cen
  • Kern­kon­zep­te der RT
  • Dia­gno­se­kri­te­ri­en der RT
  • Spe­zi­fi­sche RT Inter­ven­tio­nen
  • The­ra­pie­pro­zess der RT
  • Unter­schie­de zur Ego-Sta­te-The­ra­pie
  • Ers­ter the­ra­peu­ti­scher Zugang: Arbeit mit kon­flikt­haf­ten Sta­tes

Metho­den

Neben der Ver­mitt­lung des Dia­gno­se- und Behand­lungs­sys­tems der Res­sour­cen-The­ra­pie wird anhand von Fall-Bespre­chun­gen und Live-Demons­tra­tio­nen auch in Klein­grup­pen geübt. Wir legen Wert auf ein pra­xis­na­hes Ler­nen im wert­schät­zen­den Mit­ein­an­der, um anhand eige­ner Erfah­run­gen mit der Res­sour­cen­the­ra­pie ver­traut zu wer­den.

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